Die Saison 2026/27 steht vor der Tür
Die Tage werden kälter und die Saison geht los. Meine erste volle Weltcup-Saison.
Ich blicke auf einen schönen Sommer und eine gelungene Vorbereitung auf die kommende Saison zurück. Ein erstes Highlight steht bereits am kommenden Wochenende an. Ich darf zum ersten Mal beim Weltcupauftakt in Sölden an den Start gehen. Die ersten Eindrücke vom Hang sind so, wie ich es erwartet habe: Eine grosse Herausforderung steht bevor.
Die letzte Saison durfte ich mit meinem ersten Schweizer Meistertitel im Riesenslalom erfolgreich beenden. Danach stehen üblicherweise ein paar freie Tage an, nicht aber in diesem Jahr. Direkt im Anschluss an das letzte Rennen ging es für mich nach Magglingen. Dort startete ich meine Spitzensport-RS, ein grosses Privileg, das ich sehr schätze. Nach drei Wochen Grundausbildung mit Fokus auf die militärische Ausbildung durften wir anschliessend die Vorzüge von Magglingen geniessen. Bei perfekten Trainingsbedingungen konnte ich im physischen Bereich gute Fortschritte erzielen. Dazwischen standen jeweils Skitrainings am Stelvio, in Zermatt und in der Skihalle an.
Zum allerersten Mal konnte ich einen ganzen Sommer lang mein komplettes Training auf den Skisport ausrichten. Entsprechend konnte ich bereits vor der Abreise nach Ushuaia auf einige erfolgreiche Skitage zurückblicken. In Ushuaia ging es dann um den weiteren Feinschliff und die Materialabstimmung auf Naturschnee.
Ganz allgemein kann ich auf eine positive Vorbereitung zurückblicken. Sowohl im physischen und skitechnischen Bereich, als auch bei der Materialabstimmung, konnte ich die nötigen Fortschritte erzielen.
Das Wichtigste für mich ist, dass ich bisher gesund und ohne Rückschläge durch die Vorbereitung gekommen bin. In meiner aktuellen Karrierephase ist es für mich wichtig, dass ich mich stetig verbessere und in allen Bereichen das Maximum herausholen kann. Auch die oft sehr warmen, hochsommerlichen Temperaturen haben mein Training glücklicherweise nur minimal eingeschränkt. Es gilt für uns immer, sich den Gegebenheiten anzupassen.
Nun fühle ich mich bereit für Sölden. Ich freue mich sehr, dass nach den langen Trainingseinheiten endlich der erste Ernstkampf ansteht. Ich gehe das erste Rennen entspannt an und will meine beste Leistung zeigen.